Archiv für die Kategorie ‘Serien’

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Miami Vice: Season 1

Juli 14, 2007

USA 1984 – Creator: Anthony Yerkovich – DVD Universal – IMDb

Nachdem mir Michael Manns Kinofilmadaption sehr gut gefallen hat und ich eigentlich nur Gutes über die Serie gehört habe, hab ich bei einer Aktion von 2 Seasons für den Preis von einer gleich zugeschlagen. Das war die perfekte Gelegenheit die Serie mal zu entdecken.
Miami Vice hat die 80er Jahre bezüglich Style unheimlich stark beeinflusst. Zu verdanken ist das in erster Linie Executive Producer Michael Mann, der bei der Serie vor allem für eben diesen pastellfarbenen Look verantwortlich war. Die Sichtung der total 22 Episoden hat bei mir ganze zwei Monate gedauert, weshalb man denken könnte, dass es eine eher zähe Angelegenheit war. Nunja, ein wenig stimmt das ja vielleicht schon, wie weiter unten erläutert, aber in den letzten vier Wochen waren meine Gedanken bei den schriftlichen Abschlussprüfungen und somit bin ich so gut wie nie dazu gekommen mal eine längere Miami Vice Session am Stück hinzulegen.

Die Serie ist dank ihres tollen Looks auch heute noch sehr ansehnlich. Natürlich ist sie nicht so hochspannend und schnell geschnitten wie aktuelle Serienproduktionen, aber bietet dafür zwei konstant genial agierende Hauptdarsteller. Don Johnson und Philip Michael Thomas sind ein perfekt harmonierendes Duo. Ein weiteres Beispiel dafür, dass vor allem auch die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmen muss, damit eine Serie erfolgreich sein kann. Zumindest war das zur damaligen Zeit ungemein wichtig. Neben den beiden Vice Cops, war es auch noch amüsant John Diehl als Larry Zito mit Kollegen Switek zu sehen und einen Lieutenant wie Castillo gibt’s wirklich nur in Miami Vice! Highlights waren auch die verschiedenen Gueststars wie beispielsweise Ving Rhames, ein ziemlich tobender Bruce Willis, den damals wohl noch die wenigsten kannten, oder John Turturro. Weiter ist das Zusammenspiel der Bilder und der Musik ein grosser Pluspunkt, der einen bei jeder Episode aufs Neue begeistern kann. Jan Hammer hat da ganze Arbeit geleistet und auch bekannte Sänger wie Phil Collins haben ihren Beitrag gegeben. Die Szene im Pilotfilm mit dem Song „In the Air Tonight“ ist ja mal einfach nur grandios.

Sonst ist die Serie für heutige Verhältnisse zum Teil doch sehr unkonventionell geschnitten. Die Szenenwechsel sind abrupt und das Tempo der Folgen ist auch nicht immer hoch. Da gibt’s doch ein paar Durchhänger bei den Episoden, die glücklicherweise aber die Ausnahme bilden. Im Grunde genommen wird die Serie klar von ihrem Look getragen, denn die Fälle, die die beiden Cops zu lösen haben, gleichen sich sonst zu sehr. Am Ende geht es immer darum, den nächsten Räuber, Zuhälter, Drogen- oder Waffendealer dingfest zu machen, Informanten zu befragen und nicht selten auch Undercover zu gehen. Deshalb auch sicherlich keine Serie, die man sich von einem Tag auf den anderen anschaut, sondern häppchenweise weiterschaut, so wie das bei den klassischen Serien halt auch der Fall war früher. So funktioniert die Serie also auch heute problemlos und punktet vor allem mit ihrem tollen Style und ein perfektes Copduo!

17.05.07 – 13.07.07

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24: Season 5

Mai 16, 2007

USA 2006 – Creator: Joel Surnow – DVD 20th Century Fox – IMDb

Staffel 5 gehört bestimmt zu den besten 24 Geschichten bisher. Sie als die beste bezeichnen kann ich aber nicht, da bei Staffeln 1 und 2 das Konzept noch neu war und es somit viel mehr Spass gemacht hat. Langsam hat man nun den Dreh irgendwie raus, wie das ganze abläuft und einige Dinge sind auch vorhersehbar. In dieser Staffel gibt es aber auch wieder viele Momente, die einen völlig umhauen. Wie schon erwähnt, fehlen jedoch die langweiligeren Passagen auch nicht. Alles wirkt immer noch arg konstruiert; unterhält aber vorzüglich. Hier und da übertreibt man es aber mit Jacks Heroismus. Und auch sein Look mit seinem Pfadfindertäschchen, mit dem er – übrigens meiner Meinung nach in dieser Staffel z.T. etwas übertrieben übermotiviert – die ganze Zeit rumrennt, entspricht nicht gerade meinem Gusto.

Schauspielerisch kann Kiefer Sutherland natürlich wieder überzeugen. Doch nach dem 5. Tag muss ich langsam sagen, dass ich seine Mimiken, von denen er wirklich nicht gerade viele hat, satt habe. Klar, man kann jetzt sagen, dass Jack Bauer nunmal so ist. Aber es unterstreicht am Ende einfach, dass mal wirklich was Neues kommen muss in eine der nächsten Staffeln. Gleiches gilt für Chloe oder Kim. Man hat diese Figuren halt langsam satt, weil man sie wirklich immer und immer wieder sieht. Sie spielen immer wieder gleich und verändern sich nicht gross. Da muss auch in der CTU mal wieder Abwechslung kommen. Hervorragend fand ich in dieser Staffel Gregory Itzin als Präsidenten Charles Logan. Er hat zwar viel Schlimmes zu verantworten, aber sein etwas trotteliges Auftreten und sein Hundeblick machen ihn auf der einen Seite auch wieder etwas sympathisch. Am Ende tat er mir sogar ein wenig Leid. Als sehr überzeugend empfand ich auch die First Lady, die von Jean Smart gespielt wird. Sie kann ebenfalls wie Itzin auf ganzer Linie überzeugen. Auch sie ist eben neu dabei und das ist nunmal viel interessanter als ständig den gleichen Leuten wie in der vorangehenden Staffel zuzusehen. Deshalb hat man vermutlich auch viele Protagonisten der letzten Staffeln hier sterben lassen. Die ziehen einfach nicht mehr, man kennt sie zu gut und sie werden langweilig. Überzeugend sind wiederum einmal mehr die Bösewichte, weil halt auch noch ungesehen. Ich gehör zu denen, die diese eigentlich oft viel interessanter findet als die Guten. Die CTU hat man ehrlich gesagt langsam auch gesehen. Irgendwas muss sich jetzt ändern.

Wenn sie sich für die sechste Staffel nichts Neues ausgedacht haben, und das scheint eben leider der Fall zu sein, dann kann Day 6 nur schlechter sein. Ich bin auch ziemlich sicher, dass wir keine bessere Season mehr sehen werden. Nicht weil das die beste von allen ist, sondern weil es nach fünf Staffeln unglaublich schwer sein wird noch eine bessere zu machen. Ich werde mir natürlich auch Staffel 6 zu Gemüte führen nächstes Jahr, aber darauf freuen tu ich mich nicht mehr so sehr. Ein gravierender Unterschied zu den vorherigen Staffeln, bei denen ich die nächste kaum abwarten konnte. Das liegt, ich wiederhole mich, nicht an der Qualität von Staffel 5, denn die ist sehr gut, sondern daran, dass es meiner Meinung nach langsam aber sicher Zeit wird, 24 ein Ende zu setzen. Man sollte nicht den gleichen Fehler wie bei Akte X begehen…

07.05.07 – 16.05.07

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The X Files: Season 1

April 29, 2007

USA/Canada 1993 – Creator: Chris Carter – DVD 20th Century Fox – IMDb

Vor ziemlich genau 3 ½ Jahren habe ich mir die erste Staffel meiner allseits geliebten Serie auf DVD besorgt und komplett in fast einem Zug verschlungen, so überwältigt war ich. Und das, auch nachdem ich im Frühling 2003 einige Folgen auf Kabel 1 verfolgt hatte und mir einiges schon bekannt war. Erst bei den Wiederholungen von Kabel 1 in jenem Frühling kam ich so richtig auf den Geschmack von Akte X. Die Erstausstrahlungen im letzten Jahrhundert auf Pro7 hab ich nie wirklich verfolgt. Aussagen von Kollegen die damals hier und da im selben jungen Alter ein zwei Folgen schauten, dass sie nach den Sichtungen nicht mehr einschlafen konnten, ermunterten auch nicht wirklich dazu. Ich war zur Primetime von Akte X einfach noch zu jung dafür. Weil mich die Serie von Anfang an auf Kabel 1 und dann auf DVD – die Sichtungen auf Kabel 1 hab ich dann aufgegeben und mir alle Staffeln auf DVD geholt – so in ihren Bann gezogen hat und ich sie noch heute liebe wie je zuvor, widme ich der zumindest der ersten Staffel etwas längere Zeilen. Das war jetzt hier meine zweite Sichtung und diesmal natürlich im Originalton.

Was mich an dieser Serie so fasziniert ist allen voran natürlich das Duo Duchovny und Anderson. Die Chemie zwischen den beiden Charakteren Mulder und Scully stimmt einfach zu 100%. Da war der Grundstein für eine Wahnsinnsserie schon einmal gelegt. Die Geschlechterrollen wurden vertauscht. Die aus traditioneller Sicht eher skeptische Eigenschaft des Mannes wurde hier von einer Frau verkörpert, währenddem die Gläubigerrolle nicht von einer Frau, sondern von Fox Mulder übernommen wurde. Chris Carter liess sich für die Serie vom 1972 im Fernsehen ausgestrahlten Film The Night Stalker und der darauf folgenden gleichnamigen, allerdings sehr kurzlebigen, TV Serie inspirieren. Im Film untersucht Journalist Carl Kolchak Vampirmorde, währenddem sich die Serie zwei Jahre später dann auch noch auf Übernatürliches konzentrierte. Soweit ich weiss, denn gesehen hab ich die Serie noch nie, was aber vielleicht nachgeholt wird, war The Night Stalker klar auf Monster ausgelegt. Diese Serie hatte Chris Carter, der übrigens in seinen jungen Jahren für ein Surfmagazin um die Welt „surfte“, damals solche Angst eingejagt, dass er etwas Ähnliches machen wollte um der neuen Generation an Zuschauern ebenfalls soviel Angst einzujagen, wie er damals beim Schauen von „The Nights Stalker“ verspürte. Akte X setzte noch einiges drauf, indem übernatürliche Phänomene ins Geschehen gebracht wurden und kein Journalist, sondern das FBI diese Fälle untersuchten. Das Gleichgewicht zwischen Skepsis und Gläubigkeit macht Akte X so beliebt. Auch wenn es frei erfundene Geschichten sind, so bleibt eben doch ein gewisser glaubhafter Hintergrund, den man nicht verleugnen kann. Viele Fälle sind nicht so abwegig und bleiben oft glaubhaft, wodurch die Möglichkeit immer besteht, dass ein solches Phänomen in der Welt tatsächlich vorkommt. Man glaubt immer ein wenig daran, weil man selbst auch schon von solchen Phänomenen im echten Leben gehört hat. Man muss nur schon mal den Vorfall Roswell in Augenschein nehmen. Was auch immer dort passiert ist, die wahre Geschichte um diesen Vorfall ist nie an die Öffentlichkeit geraten, was natürlich jegliche Spekulationen ermöglicht. Auch in Akte X wird u.a. Roswell gerne erwähnt und von Fox Mulder mit seinen Fällen verglichen, was natürlich wieder die gewisse Realitätsnähe in die Serie hineinbringt. Dieses hin und her beim Zuschauer von Glauben und Skepsis, macht die Serie so unwiderstehlich. Es wird einem keine Meinung aufgezwungen, sondern das Ende bleibt in den meisten Fällen offen und lässt die Wahl des Glaubens oder Nichtglaubens beim Zuschauer.

Die erste Staffel besteht aus 24 Episoden, die oft auch miteinander zu tun haben oder auf Dinge die man von Charakteren erfahren hat zurückgreifen. Die Folgen handeln von leberfressenden Massenmördern, amoklaufenden Maschinen, Besessenheiten, genetische Experimente, Geister, tödliche Insekten oder auch Wunderheiler. Die Serie ist also nicht nur auf Ausserirdische ausgelegt und diese Abwechslung von ganz normalen, aber eben auch erschreckenden Monsterfolgen, und intellektuelleren Themen, macht die Serie weiter interessant. Es ist vermutlich auch um einiges schwieriger eine gute Serie auf die Beine zu stellen, als einen guten Film. Innerhalb von 10 Tagen musste eine Folge fertig sein und zur Ausstrahlung bereitgestellt werden. Wie jede Serie, begann auch Akte X mit einem Pilotfilm. Chris Carter hatte den Pilot um 5 Uhr morgens fertiggestellt und drei Stunden später wurde er gleich Fox vorgeführt, die ihn sofort als hervorragend einstuften. Im Piloten erfährt man viel über die Charaktere. Es wird einem sofort bewusst, dass Scully eher die Skeptikerin ist und Mulder der Gläubige. Mulders entführte Schwester wird auch gleich ins Spiel gebracht und verleiht dem Charakter noch mehr Tiefe. Erst ab Folge 3 kamen dann mit „Das Nest“ auch die Mutanten und Monster ins Spiel der X Akten. Diese Abwechslung zu den UFO Geschichten bringt frischen Wind ins Geschehen und das gleich mit einer der besten Folgen dieser ersten Staffel. Das fängt schon mit dem überaus originellen Serienmörder an, der alle 30 Jahre auftaucht, um sich Proviant in Form von Menschenlebern für den bevorstehenden „Winterschlaf“, der weitere 30 Jahren dauert, zu verschaffen. Dramaturgisch kann diese Folge auch heute noch viele Mysteryfilme in ihre Schranken weisen. Eine nahezu perfekte Folge. Im späteren Verlauf der Staffel kam dann noch die Fortsetzung „Ein neues Nest“, die jedoch etwas schwächer geraten ist. Der Effekt des Mörders und auch seine Handlungstaten sind halt schon bekannt. Vermutlich hat man diese Fortsetzungsfolge gedreht, weil Eugene Tooms, so des Serienmörders Name, derart beliebt war.

Die wohl beste Folge dieser ersten Staffel ist „Eis“. Unübersehbar eine Hommage an John Carpenters „Das Ding“. Dadurch, dass eine Folge aber nur 40 Minuten dauert, musste diese Thematik, die fast 1:1 aus Carpenters Horrorfilm stammt, natürlich nochmals komprimiert werden, was sie im Kinofilm aber ja schon war. Nochmals komprimiert, ergibt sich in der Akte X Folge somit eine noch klaustrophobischere Atmosphäre, in der man wirklich nicht weiss, wer denn nun der infizierte ist. Wahnsinnig spannend! Zudem sind in dieser Folge auch noch Xander Berkeley und Felicity Huffman zu sehen, die heute zu sehr angesehen Schauspielern gehören. War irgendwie lustig, die Huffmann in dieser Folge zu sehen. Ist mir auch erst bei dieser Viertsichtung aufgefallen.

Weitere Highlights der ersten Staffel sind noch „Der Teufel von Jersey“, wegen des Wald/Stadt Kontrasts; „Die Maschine“, weil einem in der heutigen Computergesellschaft der Gedanke dass die Maschinen einmal Überhand ergreifen könnten, unheimlich ist; „Die Botschaft“, dank der hervorragenden Leistung von Brad Dourif; „Eve, weil was gibt es furchtbareres als teuflische Mädchen; „Feuer“, weil L’Ively einfach cool ist, oder eben auch nicht; „Täuschungsmanöver“, da der legendäre Deep Throat mal einen grösseren Part übernimmt; „Verwandlungen“, weil es mal wieder eine atmosphärisch gelungene klassische Horrorgeschichte ist; „Der Kokon“, dank seiner wunderbaren Waldatmosphäre und der spannenden, auch auf einen kleinen Schauplatz begrenzten, Handlung und last but not least natürlich das furiose Finale „Das Labor“, bei dem man sich die Frage stellt, wie es um die X Akten stehen wird in der zweiten Season. Ich weiss gar nicht, ob es ein solch spannendes Ende anno 1993 in einer Serie jemals gegeben hat. Auf jedenfall ein sauspannendes Ende mit sich überschlagenden Ereignissen. Ein herrlicher Abschluss. Genauso genial und bestechend wie die erste Staffel begonnen hatte, endet sie auch.

In Staffel 1 wird die Bedeutung des CSM nur ganz leicht angedeutet und Skinner tritt auch erst in den letzten Folgen in Erscheinung. Ich weiss noch genau, wie ich bei jeder Folge nur darauf wartete, bis man endlich mehr über den „Cigarettes Smoking Man“ aka „Cancer Man“ erfährt. Der hält jeden Zuschauer bei der Stange. Eine herrliche Nebenfigur in der Akte X Geschichte, die später dann, wie einige andere Charaktere auch, noch eine sehr grosse Bedeutung einnehmen wird. Von Chris Carter auch gerne als der Teufel der Serie bezeichnet, prägt er vor allen Dingen die Mythologiefolgen, die mit dem Finale „Das Labor“ ihr Anfang nehmen. Den Weg den man für die Mythologiefolgen wählte, wurde auch von Gillian Anderson beeinflusst. Sie wurde während Staffel 1 schwanger. Das hatte dann natürlich Einfluss auf Scully und die gesamte kommende Geschichte der Serie. Mich nähme es noch Wunder, wie sie die Serie entwickelt hätten, wäre sie nicht schwanger geworden. Übrigens ist Nicholas Lea, der in Season 2 dann den berühmt berüchtigten Alex Krycek verkörpert, auch schon in Staffel 1 in „Verlockungen“ zu sehen, in der Folge er einen sexbesessenen Sektenangehörigen spielt. The Lone Gunmen feiern ebenfalls ihr Debut in „Täuschungsmanöver“.

Für mich ist Akte X zweifellos genauso ein Phänomen, wie es dazumals für die Zuschauer der Erstausstrahlungen war. Es hat mir definitiv die Augen geöffnet, was filmische Unterhaltung anbelangt und mich von der ersten bis zur letzten Minute mit pochendem Herzen in seinen Bann gezogen. Ich sass noch oft da und konnte einige Ausgänge der Geschichte kaum fassen. Und das war in meinem Fall nicht in den 90er Jahren, sondern 2003, als die Serie schon eingestellt war und eigentlich nur noch die wenigsten von ihr sprachen. Und dass die erste Staffel, die kommenden werden ja noch besser, auch noch heute nach 14 Jahren vollends überzeugen kann, spricht voll und ganz für diese in allen belangen fantastische Serie. Im Mysterybereich unangefochten und wird es für viele Jahre bleiben. Für mich sogar allumfassend bei den Serien die Nummer 1!

24.03.07 – 28.04.07

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Columbo: A Deadly State of Mind

März 11, 2007

USA 1975 – Regie: Harvey Hart – DVD Universal – IMDb


That’s a French car. Yeah, my car’s French.

Da nimmt Staffel 4 leider kein so rosiges Ende. Diese Columbofolge beinhaltet keine richtigen Besonderheiten und geht nicht über die Norm hinaus. George Hamilton, der heute noch genauso aussieht wie vor 30 Jahren, hat in dieser Folge nicht seinen letzten Auftritt als Mörder. Er war aber ganz in Ordnung. Eher enttäuschend empfand ich zum ersten Mal Peter Falk, der hier doch ein wenig lustlos spielt. Komische Situationen sind auch nicht zu verzeichnen. Das lässt den Inspektor halt doch eher modest erscheinen.

Schade waren’s in dieser Staffel nur gerade sechs Folgen. Gehört jetzt nicht zu meinen Lieblingsstaffeln, da mir die Folge in der Akademie nicht zusagte und es bei den anderen nur vereinzelt zu Besonderheiten kam. Schlecht waren sie auf keinen Fall, aber die dritte Staffel fand ich dann doch einen oder zwei Ticken besser. Und mit der muss sich die vierte nunmal messen.

10.03.07

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Columbo: Playback

März 4, 2007

USA 1975 – Regie: Bernard L. Kowalski – DVD Universal – IMDb


Perhaps it would be more convenient for you, Lieutenant, if you’d just move in one of our guest rooms.

Ein netter 70-minütiger Columbo. Das Haus dieses Van Wick ist mal was ganz Geiles, auch wenn ich die Einrichtung ein wenig überladen fand. Die Gadgets sind aber Klasse, wie eine extra Rollstuhlvorrichtung für seine invalide Frau um einen Stock höher zu kommen und das Öffnen der Türen mit Handklatschen.

Den Mord fand ich etwas löchrig. Van Wick hat den Mord an seiner Schwiegermutter schon bevor er überhaupt wusste, dass er in der Firma seiner Schwiegermutter degradiert werden würde, geplant? Das leuchtet mir nicht ganz ein. Denn das scheint doch klar das Motiv gewesen zu sein für ihn. Der Österreicher Oskar Werner hat den Part von Harold Van Wick übernommen, der eine sehr unsympathische Art hat.

Ein paar lustige Momente kommen auch hier vor, wenn auch nur vereinzelt. Beispielsweise verwechselt Columbo die Klimaanlage in der Galerie mit einem Kunstobjekt. Diese Folge würde ich so im Mittelfeld einreihen.

03.03.07

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Columbo: Troubled Waters

März 4, 2007

USA 1975 – Regie: Ben Gazzara – DVD Universal – IMDb


The same thing happened to me last year. Me and my wife were at this motel with a water bed. I thought I was gonna die.

Dass man Columbo von Beginn an sieht gab es zwar schon, aber nicht in der Dauer. Die Idee mit dem Kreuzfahrtschiff als Tatort fand ich absolut gelungen, weil dass den Mord auf einen einzigen Schauplatz reduziert und das kommt dem Endeindruck sehr zu Gute. Es stellte sich bei mir auch Ferienstimmung ein. Da war ich bei den Kreuzfahrgästen nicht nur einmal an meine Grossmutter erinnert :D !

Bösewicht Mr. Danziger war der klassische Bad Guy. Gut aussehend, fies und seines Sieges doch immer bewusst. Die Rolle kommt Robert Vaughn sehr sehr gut. Ich würde fast sagen, dass könnte der beste Bösewicht dieser vierten Season werden. Columbo hat mich vor allem mit seinem Auftritt im Hawaiihemd begeistern können. Seine Frau erwähnt er zwar so oft wie noch nie, aber zu sehen kriegt man sie wieder einmal nicht.

Eine sehr gute Columbofolge, die mir wegen der originellen Location sehr viel Spass bereitete. Bisher mein Favorit der vierten Staffel.

27.02.07

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Columbo: By Dawn’s Early Light

März 4, 2007

USA 1974 – Regie: Harvey Hart – DVD Universal – IMDb


Geometry is logic and logic is the battlefield of adulthood.

Das war jetzt die enttäuschendste Columbofolge seit langem für mich. Die Ermittlungen ziehen sich über die ganzen 90 Minuten sehr dahin, ohne dass er auf einen richtigen grünen Zweig kommt. Erst am Ende hat Columbo eine raffinierte Idee und bringt den Mörder ins Schwitzen. Vorher aber scheint er die ganze Zeit ziemlich verloren und damit auch der Zuschauer.

Zudem bin ich kein Freund dieser steifen Atmosphäre dieser Akademie. Ich bevorzuge die Fälle, die Columbo bei der High Society lösen muss, oder wenigstens bei denen, die vorgeben aus dieser Schicht zu stammen. Patrick McGoohan war auch nicht gerade der beste Bösewicht, dafür aber doch etwas anders als die meisten die man bisher so zu sehen bekam. Vor allem skruppellos. Einen Mann vor so vielen Leuten praktisch in die Luft zu sprengen ist nicht gerade die feine Art…

Alles in Allem also doch ein wenig enttäuschend, was vor allem daran lag, dass ich eine Militärsakademie als Schauplatz für eine Columbo Folge nicht mag.

27.02.07

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Columbo: Negative Reaction

März 4, 2007

USA 1974 – Regie: Alf Kjellin – DVD Universal – IMDb


You’re like a little shaggy-haired terrier who’s got a grip on my trousers, you won’t let go.

Diese Folge legt fast noch einen drauf. Ich fand zwar Dick Van Dyke als Übeltäter und Profiphotograph Paul Galesko eher schwach und nur wenig überzeugend, aber in dieser Folge gab es neben einer tollen, logischen Handlung mitsamt einer mehr als überzeugenden Auflösung auch sehr viele lustige Momente.

Darunter viele Situationen mit Columbos Peugeot. Als er zum Autoschrottplatz fährt, wo der zweite Mord begangen wurde, und der zuständige Polizist ihn nicht durchlassen möchte, weil keine Autos mehr angekauft würden. Dann auch die Szene mit dem Fahrlehrer und last but not least als Columbo in dieses Obdachlosenasyl geht, um mit einem Augenzeugen zu reden, und man ihn ebenfalls für einen Penner hält. :D Solche Sachen lassen auch eine 1 ½ stündige Columbo Episode im Fluge vergehen.

Die wirklich geritzte Überführung des Täters am Ende und die vielen Lacher zwischendurch, machen diese Folge zu etwas Speziellem und lassen den etwas faden Van Dyke schnell vergessen gehen.

26.02.07

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Columbo: An Exercise in Fatality

März 4, 2007

USA 1974 – Regie: Bernard L. Kowalski – DVD Universal – IMDb


You tried to create the perfect alibi, and it’s your perfect alibi that’s going to hang you.

Ein guter Einstieg in die 4. Runde Columbo. Der Mord scheint wirklich gut geplant zu sein und die Tatsache, dass sich hier viel um die Fitness dreht, lässt natürlich auch nicht lange darauf warten, Columbo mal in Aktion auf einem Fliessband der 70er zu sehen.

Was mich an den Columbo Folgen so fasziniert, sind auch die Einrichtungen. Ich find es immer wieder interessant, die Einrichtungen damaliger Zeiten zu erblicken und wenn dann gleich ein 70er Jahre Fitnessstudio auftaucht, freut man sich doch gleich doppelt, weil das doch eher was Besonderes ist.

Columbo sagt hier dem Täter, mit Namen Milo Janus, der ein absoluter Fitnessnarr und ziemlich eitler Vollidiot ist, am Ende auch mal so richtig die Meinung. Und zwar auch in dem Ton den er verdient. So hab ich den Inspektor wirklich noch nie erlebt. Herrlich! Robert Conrad kann als Mr. Janus überzeugen und liefert eine wirklich gute Darstellung ab.

26.02.07

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Nip/Tuck: Season 1

Februar 16, 2007

USA 2003 – Creator: Ryan Murphy – DVD Warner – IMDb

Eine gute Serie, die ich nach Season 1 aber nicht zu meinen Lieblingen zähle. Bin eigentlich kein Fan von Arztserien, aber diese hatte im Vorfeld durchaus ihre Reize. Nip/Tuck hat verdammt starke Momente, keine Frage. Doch die meisten Charaktere kann ich irgendwie nicht so recht in mein Herz schliessen. Ganz hervorragend ist nur Julian McMahon der den Playboy Christian Troy verkörpert. Er spielt absolut genial und ist auch der Charakter, den ich noch am besten finde. Joely Richardson sieht richtig gut aus, doch bei ihr bekomm ich das Gefühl nicht los, dass sie manchmal doch ein wenig unnatürlich spielt. Overacting wäre übertrieben gesagt, aber ihr Charakter ist halt langweilig gestaltet. Ständig diese Ehekrise, die sich durch die ganze Staffel hindurch zieht. Man sieht sie kaum einmal Lachen, sondern sie ist mit ihren Gedanken ständig bei ihrer Beziehung. Zum Schluss hin ging mir das immer mehr auf den Sack, weil’s einfach zu repetitiv wurde. Dylan Walsh spielt ganz OK, aber auch dessen Charakter fand ich jetzt nicht so toll. Diese Ehekrise zwischen den Beiden hatte ich mit der Zeit wirklich satt. Liegt vermutlich auch daran. McNamaras Sohn Matt fand ich auch eher schwach. Wie der sich aufführt nur um beschnitten zu werden ist doch irgendwie völlig lächerlich.

Ansonsten bietet die Serie einige sehr sehr starke Momente und einen guten Mix zwischen Drama, Sex und Komik. Zu den beiden letzteren Aspekten trägt halt vor allem Christian Troy bei und viele Patienten mit ihren hirnrissigen Anliegen. Stark ist der Film auch bei den Dialogen und dem Soundtrack. Die Operationsszenen sind immer wieder kleine Highlights, da dort wirklich alles gezeigt wird und sie mit tollen Songs untermalt werden. Da bekommt man schon einen sehr guten Einblick ins Geschäft der Schönheitschirurgen. Nur mit den Charakteren konnte ich mich persönlich halt weniger identifizieren.

12.02.07 – 16.02.07

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The Shield: Season 2

Februar 12, 2007

USA 2003 – Creator: Shawn Ryan – DVD Sony Pictures – IMDb

Diese zweite Season hat mich jetzt total von dieser Serie überzeugen können. Langsam aber sicher hat man auch den Dreh raus, wie das ganze funktioniert. Auf der einen Seite hat man Vic Mackey mit seinem Strike Team, welches die Fälle wirklich auf die harte Weise lösen will und auf der anderen Dutch und Claudette die waschechte Detektivarbeit anwenden. Dazwischen dann noch die Probleme von Durchschnittspolizisten und dem Captain, dem seine Politikkarriere am wichtigsten zu sein scheint. Das bringt also viel Abwechslung in eine Folge, aber auch einige Handlungsstränge. In einer Folge, die jeweils 45 Minuten dauern, hat man zum Teil vier bis fünf Handlungsstränge, was das Zuschauen manchmal ein wenig anstrengend macht. Dafür kann man der Serie zugute halten, dass immer etwas los ist und in dieser Season kommt auch mehr Dramatik ins Spiel. Das ganze Geschehen wurde auch sehr geil in Szene gesetzt. Einfach toll gefilmt.

Die Schauspielerleistungen sind allesamt topp. An Walton Goggins hab ich mich langsam gewöhnt. Ganz genial in dieser zweiten Season ist aber Michael Chiklis. Er spielt unglaublich überzeugend. Überraschend gesteigert hat sich Jay Karnes als Dutch. Er lässt sich nicht mehr alles gefallen und verbucht auch immer mehr Erfolge in seinen Fällen. Jetzt hat man sich an die Schauspieler und die anfangs doch etwas gewöhnungsbedürftigen Fälle gewöhnt und es macht einfach nur noch Spass zuzuschauen. Season 3 werde ich mir auf alle Fälle auch anschauen. Die wird ja sicher bald auf DVD erscheinen.

8.2.07 – 11.2.07

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Desperate Housewives: Season 2 – Teil 2

Februar 8, 2007

USA 2006 – Creator: Marc Cherry – TV Aufzeichnungen – IMDbTeil 1

Das Niveau wird eigentlich hoch aufrechterhalten, auch wenn der lustigste Teil dieser zweiten Season mit George Williams zu verzeichnen war im ersten Teil. Gegen Ende überdrehen sich die Ereignisse natürlich wieder und ich hatte auch das Gefühl, dass sich die Ereignisse zum Schluss hin doch ein wenig wiederholten. Zu den Charakteren hab ich schon bei meinem ersten Eindruck nach Teil 1 alles gesagt. Grossartig neue sind nicht hinzugekommen. Lediglich Orson Hodge, der von Kyle MacLachlan einem alten Bekannten aus Twin Peaks gespielt wird, war für mich eine nette Überraschung. Alles in Allem also eine wirklich tolle zweite Staffel, die das Niveau von der ersten auf jedenfall halten kann. Jetzt dürfen sich bei der dritten einfach die Geschehnisse nicht zu oft wiederholen.

5.2.07 – 7.2.07

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Lost: Season 2 – Teil 2

Februar 5, 2007

USA 2006 – Creator: J. J. Abrams – TV Aufzeichnungen – IMDbTeil 1

Erstmal vorweg: Ich hab mir TV Aufzeichnungen besorgt vom zweiten Teil der Season 2, weil ich diesen Halbstaffelmist nicht mitmachen möchte den Buena Vista im deutschsprachigen Raum zurzeit abzieht. Da wart ich lieber bis eine komplette Box der zweiten Staffel erhältlich ist und greife dann zu. Bis diese erscheint ist es ja nur eine Frage der Zeit. Jetzt aber zum Gesehenen:

Die zweite Hälfte ist um Längen besser als die erste. Da werden so einige Geheimnisse aufgeklärt oder zumindest ein wenig gelüftet. Beispielsweise erfährt man wo sich Claire nach ihrem Verschwinden aufhielt und was man mit ihr gemacht hat. Es geht endlich richtig die Post ab und auch der Body Count schnellt für Lost Verhältnisse in die Höhe. Weiter kriegt man auch von den „Anderen“ etwas mehr zu sehen. Weitere Charaktere kamen nicht hinzu, dafür durften sich einige verabschieden. Einige fängt man an wieder etwas mehr zu mögen, andere dagegen, wie beispielsweise Michael, sinken bei der Beliebtheitsskala in den Keller.

Die zweite Season erreicht dank der superben zweiten Hälfte locker die Klasse von Staffel 1. Über einige langweiligere Rückblenden und wenige Logiklöcher kann ich getrost hinwegsehen, da man am Ende dieser Staffel wie schon bei der ersten einfach nur dasitzt und sich wünscht man hätte Season 3 schon neben sich liegen.

2.2.07 – 4.2.07

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Desperate Housewives: Season 2 – Teil 1

Januar 4, 2007

USA 2005 – Creator: Marc Cherry – DVD Buena Vista – IMDb

Ich hab schon lange nicht mehr so gelacht wie teilweise in dieser Serie. Season 2 ist bisher mindestens so gut wie die erste Staffel. Vielleicht braucht man auch hier wieder ein zwei Folgen um wieder voll in Stimmung zu kommen, aber dann gibt’s einfach kein Halten mehr. Es gibt so viele komische Situationen und die Dialoge bringen einen wirklich oftmals zum Lachen. An erster Stelle für mich ganz klar der Idiot George Williams. Ich muss schon Lachen wenn ich von diesem überheblichen und aufdringlichen Kotzbrocken nur seine Fratze sehe. Und dann sein Benehmen, seine Ausraste, besonders auf dem Fahrrad und mit dem Therapeuten, sind einfach herrlich. Bree hat es wirklich schwer bisher. Sie hat neben George auch noch mit ihrem schwulen Sohn, der mir wie der Teufel in Person vorkommt, zu kämpfen. Als dieser es endlich von Karl zu hören und spüren kriegt, dass er seine Mutter respektieren soll, tut das auch dem Zuschauer richtig gut. Charaktere die man, wie Karl, vorher vielleicht nicht so mochte, erscheinen einem dann aber auf einmal freundlich. Das macht die Serie ausgezeichnet. Neben heiteren und wirklich lustigen Szenen fehlt es der Serie aber auch nicht am mysteriösen Touch, geschweige denn an emotionalen Momenten. Die Serie bietet wirklich einfach alles, aber konzentriert sich schon mehr auf Comedy und Beziehungsproblemen. Schön ist auch, dass dieser junge Gärtner John endlich mal längere Zeit nicht zu sehen ist. Den fand ich schon immer schrecklich. Spielt einfach nicht überzeugend.

Ansonsten können alle Akteure schauspielerisch vollkommen überzeugen. Mir fällt da sonst keiner ein, bei dem ich das Gefühl hätte er sei ein Langweiler oder so. Die vier Hausfrauen haben nach Season 1 keineswegs nachgelassen und legen zum Teil sogar noch einen drauf.
Die Hausfrauen liegen bei mir zurzeit also definitiv höher im Kurs als die Verlorenen von der Insel. Um gleichzuziehen muss sich Lost im zweiten Teil der zweiten Season auf jedenfall noch steigern. Übrigens werde ich diese Scheisse mit den Halbstaffeln bei Season 3 nicht mehr mitmachen. Wer hat sich nur diese dämmliche Kacke ausgedacht, bringt mich jetzt erst recht zur Weissglut, da ich nicht abwarten kann wie es weitergeht! Das Schwierige ist bei einer so tollen Serie zu widerstehen. Für mich ist Season 2 jetzt schon ein Hit. Wertung gibt’s nach Teil 2.

01.01.07 – 04.01.07

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Columbo: A Friend in Deed

Dezember 28, 2006

USA 1974 – Regie: Ben Gazzara – DVD Universal – IMDb


You just lost your badge, my friend.

Ein guter Abschluss der dritten Staffel. Wieder einmal ging man hier einen etwas anderen Weg, indem man nicht sah, wie der Mörder sein Opfer zur Strecke bringt, sondern das Geschehen dort einsetzt, wo das Opfer schon tot am Boden liegt. Ebenfalls interessant war, dass der Täter nun von seinem Freund Mark, dem Polizeichef, gedeckt wurde. Der wahre Badguy, den Columbo am Ende auch überführt, entwickelt sich also erst im Verlaufe des Filmes.

Die amüsanten Szenen in dieser Episode sind häufig im Zusammenhang mit Columbos Auto. Mal hat er eine Panne und muss sich eine Mitfahrgelegenheit suchen, ein andermal fährt er im Rückwärtsgang von einem Haus zum anderen.

Zum ersten Mal sieht man auch Columbos Wohnung, die er sich neu gemietet hat. Hab ich mir ein wenig heimeliger vorgestellt. Irgendwie hätte ich es besser gefunden, wenn man Columbos Zuhause gar nie gezeigt hätte. Ich finde so was überlässt man der Fantasie des Zuschauers. Auch nett, dass Columbo hier quasi gegen seinen Vorgesetzten „ankämpfen“ muss.

Alles in Allem also ein guter Abgang von Staffel 3. Ende Februar kann’s weiter gehen.

26.12.06

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Columbo: Swan Song

Dezember 26, 2006

USA 1974 – Regie: Nicholas Colasanto – DVD Universal – IMDb


Say, that’s delicious. I never tasted chili like that before.

Nette Folge, die sich hauptsächlich um Johnny Cash dreht. Bin kein grosser Fan von ihm und somit war diese Folge für mich nicht wirklich was Besonderes. Überaus toll spielt Cash auch nicht. Ich bin eh immer der Meinung, dass Sänger beim Singen bleiben sollen, umgekehrt gilt das auch für die Schauspieler.

Diese Folge ist wieder in Spielfilmlänge, also 90 Minuten, wodurch doch ein zwei Längen entstehen. Gelungen fand ich die Art und Weise, wie Tommy Brown seine Opfer ermordet. Mal nicht mit einem Aschenbecher oder einer Pistole, sondern gleich mit einem Flugzeugabsturz. Fand ich eine gelungene Idee. Zudem gleich zwei mit einer Klatsche.

Bei einem eineinhalbstündigen Columbo darf es an lustigen Momenten erst recht nicht fehlen. Die Konversation zwischen dem Leichenbestatter und Columbo ist hier ganz klar das Highlight.

Ebenfalls positiv hervorzuheben ist die Auflösung. Erst denkt man wirklich, übrigens wie schon bei der letzten Columbofolge, dass es Columbo nicht geschafft hat den Täter zu fassen. Selbstverständlich kommt ihm dann aber noch im letzten Moment ein raffinierter Einfall.

Eine ganz nette Folge, die mich aber auch nicht wirklich vom Hocker reissen konnte.

26.12.06

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Columbo: Mind Over Mayhem

Dezember 19, 2006

USA 1974 – Regie: Alf Kjellin – DVD Universal – IMDb


That’s a place full of geniuses, isn’t it?

Ich glaube hier kann man klar sagen, dass es die bisher schwächste Episode der dritten Staffel ist. Weiterhin mit einigen sehr unterhaltsamen Momenten, wie z.B. Columbos namenloser Hund der ihn ständig abschleckt oder Columbos Tatbestandsaufnahme auf Tonbandgerät damit er sie nicht vergisst. Nicht zu vergessen sein Handshake mit dem MM7.

Abgesehen von Peter Falk können die Darsteller nicht vollständig überzeugen. Diesen Jungen empfand ich mehr als störend, der Mörder Cahill ist kein sonderlich spezieller und einprägsamer Charakter und sein Sohn gleicht mehr einer Tunte als was anderem. Einzig Jessica Walter als Margaret Nicholson kann mit ihrem Aussehen entzücken.

Bei der Umgebung das gleiche. Dieses Labor ist sehr befremdend und kühl. Da bevorzuge ich doch die schöne warme Weinstube von Carsini aus „Any Old Port in a Storm“ um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Überführung des Mörders fand ich am Ende aber dann doch nicht so schlecht. Erst hab ich tatsächlich gedacht, dass Columbo zum aller ersten Mal den falschen als Mörder überführt. Dem war dann aber natürlich doch nicht so. Im letzten Moment noch die Wendung, die dann aber auch nicht so raffiniert war.

18.12.06

h1

Lost: Season 2 – Teil 1

Dezember 17, 2006

USA 2005 – Creator: J.J. Abrams – DVD Buena Vista – IMDb

2×01 Glaube und Wissenschaft (Man of Science, Man of Faith)

Endlich konnte es weitergehen! Die erste Folge beginnt schon mal richtig fett! Man erfährt was in dieser Lucke ist und bekommt am Ende einen geilen Cliffhanger serviert. Einfach geil dass es endlich weitergehen kann.
9.12.06

2×02 Treibholz (Adrift)

So richtig fesseln wollte diese Folge nicht. Die Rückblenden von Michael sind nicht wirklich prickelnd. Man erfährt nun auch, was mit Kate und Locke geschehen ist, nachdem sie in die Luke gestiegen sind und Jack ihnen folgte.
12.12.06

2×03 Orientierung (Orientation)

Die Luke wird näher belichtet und was es mit diesem Zähler auf sich hat wird ebenfalls erklärt, auch wenn man natürlich nicht alles preisgibt. Ist natürlich toll. Lässt die Spannung aufrecht. Inzwischen sind Sawyer und Kompanie mit dem Floss wieder zurück auf die Insel gestrandet, wo sie von der zweiten Überlebendengruppe erst rau in Empfang genommen werden. Michelle Rodriguez’ Charakter Ana-Lucia wird eingeführt und die drei Gestrandeten werden erstmal festgenommen.
Auch hier sind die Rückblenden von Locke nicht wirklich aufregend. Da muss sich wirklich noch was tun.
12.12.06

2×04 Alle hassen Hugo (Everybody Hates Hugo)

Hier wird Hurley näher beleuchtet und man erfährt wieder einiges, auch durch die Rückblenden, über seinen Charakter. Er bekommt die Aufgabe die Ration die in der Luke gefunden wurde zu verwalten. Da kann man sich ja vorstellen wie er sich fühlt. Zum ersten Mal in dieser zweiten Season fand ich die Flashbacks sehr gut. Liegt vermutlich an der interessanten Person Hurleys. Langsam aber sicher kommt das Lost Feeling wieder auf. Bis man wieder drin ist, geht’s halt immer ein Weilchen. Sawyer mit seinen Onelinern ist einfach herrlich.
12.12.06

2×05 Gefunden (…And Found)

Mr. Eko macht sich mit Jin auf die Suche nach Michael, der ins gefährliche Gebiet des Dschungels abgehauen ist um seinen Sohn Walt zu finden. Da bekommt man auch schon einen Vorgeschmack der Anderen. Spannend! Herrlich auch dieses wunderschönen Dschungellandschaften wieder zu sehen. Die Rückblenden sind nun auf Jin und Sun bezogen und wie sie sich kennen lernten. Auch diese Rückblende fand ich sehr interessant und langsam stellt sich wieder das tolle Lost Niveau ein.
13.12.06

2×06 Verlassen (Abandoned)

In dieser Folge passiert wieder so einiges. Shannon steht dabei im Mittelpunkt, da sie u.a. Walt ständig sieht. Wieso und weshalb steht natürlich wie immer in den Sternen. Auf jedenfall spannend bis zum überraschenden Ende dieser Episode. Michelle Rodriguez’ Charakter Ana-Lucia geht mir bisher mehr auf den Wecker mit ihrer arroganten Art. Kann die Frau eh nicht sehen. Hoffentlich verreckt sie so schnell wie sie gekommen ist.
13.12.06

2×07 Die anderen 48 Tage (The Other 48 Days)

Der Flugzeugabsturz wird in dieser Folge aus der Sicht der anderen Überlebenden erzählt. Ist ganz nett, aber nichts was ausgesprochen nervenzervetzend wäre, da man ziemlich das zu sehen bekommt, was Ana-Lucia in der letzten Episode erzählt hat. Man sieht also aus der Sicht des zweiten Überlebendentroups bzw. das was von ihm übrig geblieben ist vom Absturz bis zum Erschiessen von Shannon. Jetzt treffen die beiden Gruppen aufeinander. Das wird bestimmt einigen Zündstoff geben.
13.12.06

2×08 Kollision (Collision)

Nicht mehr ganz so spannend. Das Golf spielen ist für diejenigen die jede Lostserie mitverfolgt haben nichts Neues. Nachdem Ana-Lucia Shannon getötet hat, zieht sie den Schwanz ein und will sich nicht zeigen, wodurch sie sich mit ihren Leuten und Sayid als Gefangenen zurückzieht. Das hilft der Handlung natürlich nicht grossartig weiter und bremst alles ein wenig. Nur Mr.Eko begibt sich zu Jack, damit der Sawyer retten kann, der ja durch seine Schusswunde eine Infektion erlitten hat. Erst am Ende treffen sich alle wieder in einem schön emotionalen Schluss. Nun sind alle vereint und somit hoffe ich jetzt wieder auf etwas mehr Spannung.
13.12.06

2×09 Was Kate getan hat (What Kate Did)

Der Titel sagt es schon; In dieser Folge dreht es sich um die hübsche Kate. Die Rückblenden sind leider wieder nicht sonderlich berauschend. Man weiss halt so in etwa was sie angestellt hat, nur weiss man es jetzt noch genauer. Manchmal ist so was aber vielleicht gar nicht nötig. Ein paar Unaufgeklärtheiten dürften schon sein. Die Überraschung am Ende wirkt und das Auftauchen eines schwarzen Pferdes, welches Kate schon vor Jahren bei ihrer Flucht gesehen hat, ist natürlich mysteriös. Es besteht Steigerungspotential.
14.12.06

2×10 Psalm 23 (Th 23rd Psalm)

Auf die Rückblenden mit Mr. Eko hab ich mich sehr gefreut, da er zurzeit zu den interessantesten Charakteren auf der Insel gehört. Ich wurde auch nicht enttäuscht und diese Rückblende gehört zu den besten. Vieles dreht sich in dieser Episode aber auch um Charlie, der von seiner Drogensucht nicht ganz weggekommen zu sein scheint. Mr. Eko hat noch eine Begegnung mit diesem schwarzen Rauch, den man nun zum ersten Mal richtig zu sehen bekommt. Ansonsten aber passiert in dieser Folge nicht allzu viel.
15.12.06

2×11 Jagdgesellschaft (The Hunting Party)

Michael haut ab um seinen Sohn zu suchen. Jack, Sawyer und Locke machen sich dann auch auf den Weg um ihn daran zu hindern, da ihn sonst die Anderen gefangen nehmen würden. Zum ersten Mal gibt es eine dialoglastige Begegnung mit dem Führer der Anderen. Was die aber genau treiben weiss man immer noch nicht. Jacks Rückblenden fand ich gelungen, auch wenn sie für ihn dann sehr traurig enden. Da versteht man auch weshalb er manchmal ein wenig überzogen reagiert.
16.12.06

2×12 Feuer und Wasser (Fire + Water)

Charlies Rückblenden sind gut. In erster Linie natürlich weil man als Zuschauer immer gern über Leute die drogenabhängig sind mehr erfährt. Ist halt spannender als beispielsweise die Rückblende von Michael, der ja lediglich ein normaler Durchschnittstyp mit Beziehungsproblemen ist. Leider kommt man in dieser Folge aber nicht so recht voran in der Gesamthandlung. Ich will als Lost Zuschauer doch möglichst neue schockierende Geheimnisse und auch Auflösungen sehen. Charlie kriegt hier auch noch ordentlich die Faust ins Gesicht von Locke. Hätte wohl jeder Zuschauer gern auch getan. „Wach mal auf, Mann“!
16.12.06

Ein Fazit werde ich erst nach der Sichtung des zweiten Teils dieser zweiten Season abgeben. Bisher gefiel es mir gut, auch wenn noch viel Steigerungspotential besteht. Einige Folgen verlieren sich meiner Meinung nach zu sehr im Detail, anstatt mal ein wenig mehr Geheimnisse oder Erklärungen über diese Insel zu geben. In der Beziehung kann es also fast nur noch besser werden.

h1

Columbo: Publish or Perish

Dezember 10, 2006

USA 1974 – Regie: Robert Butler – DVD Universal – IMDb


Here, buy yourself a personality.

Eine etwas schwächere Folge musste ja fast mal kommen.

Zweifellos, Jack Cassidy mimt hier schauspielerisch wieder einen tollen Mörder, aber irgendwie wollten das Gesamtgeschehen sowie die Location bei mir nur bedingt zünden. Der Mörder Greenleaf ist ein ekelhafter Typ, dem man am liebsten die Fresse polieren würde. Seine Darstellung war mir irgendwie teilweise schon ein wenig zu gekünstelt.

Aber auch diese Folge hat so ihre hervorstechenden Momente, wie beispielsweise Columbos Bestellung im Nobelrestaurant oder wie Greenleaf und dieser Bombenexperte Kane Champagner aus Bechergläsern trinken.

Ich werde dieser Folge aber sicherlich mal wieder eine Chance geben. Heute wollte sie bei mir aber irgendwie nicht richtig zünden.

09.12.06

h1

Columbo: Double Exposure

Dezember 9, 2006

USA 1973 – Regie: Richard Quine – DVD Universal – IMDb


Nothing can happen in this country until someone sells something.

Diese dritte Staffel entwickelt sich langsam aber sicher zu meinem Favorit. Die Idee mit den Bildern, die in einen Film eingefügt werden, und im Unterbewusstsein ein Bedürfnis nach dem was auf dem Bild ist auslösen, fand ich genial. Ich finde das faszinierend und damit wurde ein ganz genialer Krimi gemacht, der zudem am Ende noch eine tolle Auflösung bietet die absolut logisch erscheint, ich aber so nie erwartet hätte.

Robert Culp sehen wir wieder als Mörder und macht einen guten Eindruck. Spielt genervt und arrogant. Columbo hat ihn aber immer an der Angel. Gegen Ende als Columbo schon längst weiss, dass Keppel der Mörder ist, und Keppel genau weiss, dass Columbo weiss dass er es war, entstehen so einige sehr gute Konversationen zwischen den beiden. Beispielsweise die Szene in der sie beide zusammen im Auto sitzen muss man einfach mal gesehen haben.

Eine tolle Folge, die mit rund einer Stunde Spieldauer auch nicht zu lange dauert und über keine Längen verfügt.

08.12.06